Synagogenbau von nationaler Bedeutung

Deutschland blickt nach Regensburg. Das neue Gotteshaus feierte Richtfest – als Premium-Projekt der Städtebauförderung.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, Würzburg, war zum Richtfest gekommen, um ein Bouquet an Komplimenten abzulegen: Vor Ilse Danziger und vor Regensburg. Die Donaumetropole verfolge er als Würzburger seit Jahrzehnten aus 200 Kilometer Distanz. Lange sei die Stadt nicht auf der Hauptachse der öffentlichen Wahrnehmung gelegen. Nun habe sie sich gemausert. „Die Bedeutung der Stadt ist herausragend.“ Und da passe die neue Synagoge hinein. „Neidvoll blicke ich auf den Förderverein Regensburger Bürger, der 15 Prozent der Baukosten aus Spenden aufgebracht hat.“ Die gesammelten 750 000 Euro wertete er als herausragendes Bürgerengagement.

Kommentare sind geschlossen