Neue Synagoge: Eine Million Euro fehlt

Am 23. Februar 2019 soll das Schmuckstück am Brixener Hof eröffnet werden. Der Förderverein sammelt fleißig Spenden.

Die Synagoge der jüdischen Gemeinde Regensburg am Brixener Hof wurde in der Pogromnacht 1938 zerstört, die Juden wurden aus Regensburg vertrieben. Am 23. Februar 2019 soll die neue Synagoge mit Gemeindezentrum für die jüdische Gemeinde Regensburg eröffnet werden, sagt Dieter Weber, Vorsitzender des Fördervereins Neue Regensburger Synagoge. Baubeginn war 2016. Die Kosten werden auf rund 8 Millionen Euro beziffert, davon 5,5 Millionen für den Neubau und 2,5 Millionen für die Renovierung des denkmalgeschützten Altbaus.
3,3 Millionen Euro kommen aus Bundesmitteln (Städtebauförderung). Die Stadt Regensburg beteiligt sich mit 2 Millionen Euro und der Freistaat Bayern mit 1,25 Millionen. „Die restlichen Mittel müssen als Eigenmittel beziehungsweise teilweise aus Zuschüssen zur Verstärkung der Eigenmittel erbracht werden. Hierbei sind natürlich auch alle Spendenmittel enthalten“, erklärt Weber. Eine Million Euro werden noch benötigt.

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