Jüdisches Zentrum entsteht

Der Förderverein „Neue Regensburger Synagoge“ übergibt der jüdischen Gemeinde 50 000 Euro. Das Gebetshaus wird 2019 fertig.
„Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“, ist auf dem Blumenkranz zu lesen, der vor der Baustelle der neuen Synagoge am Brixener Hof liegt. Genau das hat sich der Förderverein „Neue Regensburger Synagoge e.V.“ auf die Fahnen geschrieben.

Am 12. Januar 1519 wurden die Synagoge auf dem Neupfarrplatz zerstört und die Juden aus Regensburg vertrieben. Eine neue Synagoge wurde erst am 29. August 1912 am Brixener Hof eingeweiht. Unter dem nationalsozialistischen Regime wurde in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch diese Synagoge niedergebrannt. Seitdem gab es in Regensburg keine Synagoge mehr.

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