Stadt beteiligt sich am Synagogenbau

Quelle: Mittelbayerische Zeitung. Der Regensburger OB bekannte sich zu der historischen Verantwortung. Er versprach der Jüdischen Gemeinde Engagement und finanzielle Hilfe

Der Gedenktag an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 ist ein Anlass für Trauer und Besinnung. Für die Jüdische Gemeinde in Regensburg ist er diesmal trotz allem auch Anlass zur Freude: Oberbürgermeister Joachim Wolbergs versprach erstmals öffentlich die finanzielle Unterstützung der Stadt beim Bau des neuen Gemeindezentrums und der Synagoge.

Seit Jahren – noch zu Lebzeiten von Hans Rosengold und Otto Schwerdt – trägt sich die Jüdische Gemeinde in Regensburg mit dem Gedanken, ihr Gemeindezentrum an der Ecke Luzengasse/Am Brixener Hof zu vergrößern und endlich eine Synagoge zu bauen. Das stattliche Jugendstil-Gebäude aus dem Jahr 1912 war beim Pogrom in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 von den Nazis niedergebrannt worden. Weiterlesen auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung

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